Dobermann schreit und fiepst beim rausgehen

Allgemeines
Jutta B. schrieb am 02.03.2025
Unser Dobermann, 3 Jahre, quietscht, fiepst, schreit wenn man mit ihm Gassi gehen will. Es gibt Tage, die sind gut, es gibt aber mehr Tage die sind furchtbar. Mit den Nachbarn haben wir auch schon Ärger. Wir haben alles ausprobiert. Immer wieder üben an die Haustüre gehen bis er ruhig ist, dann anleinen und an die Haustüre gehen. (dauert auch manchmal Tage) dann rausgehen usw. Manchmal funktionert es, aber es gibt Tage da funktioniert es garnicht. Er fängt im Wohnzimmer schon an zu zittern, wenn er merkt dass man mit ihm Gassi gehen will. Wir sind beim einem Hundetrainer, daher kann er alle Befehle, das macht er auch super. Aber das Schreien bringt uns an unsere Grenzen. Was kann man noch tun?
Wir haben ihn mit 8 Wochen bekommen, als er 12 Wochen alt war wurde er von 3 freilaufenden Hunden angegriffen, wir konnten ihn gerade noch auf den Arm nehmen. Das Schreien hat, ich schätze mal, mit 1,5 Jahren angefangen. Wir waren bei verschiedenen Hundetrainer, bei einem Verhaltenstherapeuten für Hunde, keiner konnte uns weiterhelfen.
Vielleicht haben Sie noch eine Idee?
14 Antworten
Hallo Jutta,

wie verhält sich Dein Hund denn, wenn ihr draußen seid? Ist er beim Gassi auch eher aufgeregt und überdreht? Und wie verhält er sich in Hundebegegnungen?

Was macht ihr denn, wenn er anfängt zu fiepen etc? Und kommt er ansonsten in der Wohnung gut zur Ruhe?
Ist er unruhiger, wenn am Tag zuvor mehr los war (mehr Reize zu verarbeiten), als sonst?

Du schreibst, dass das Schreien mit 1,5 Jahren angefangen hat - das fällt ja auch mitten in die Pubertät. Ist zu dem Zeitpunkt ansonsten etwas passiert? Irgendeine Veränderung im Alltag o.ä.?

Können denn gesundheitliche / neurologische Probleme ausgeschlossen werden?

Was wurde Euch denn von Euren bisherigen Trainer*innen geraten?

Danke schon mal für Deine Rückmeldung.

Liebe Grüße
Stephanie Becker
Die Hexe und der Hund
www.hexeundhund.com
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Jutta B. | Fragesteller/in
schrieb am 09.03.2025
Hallo Stephanie,
draußen ist er immer sehr aufgeregt und fängt an zu zittern und fiepen. Bei Hundebegegnungen ist er angespannt und lässt sich nicht mehr ablenken.
Sobald er an die Leine geht fängt er an zu fiepen und zu zittern dann muss er sitzen bleiben bis er sich beruhigt hat, was selten der Fall ist. Wenn es gar nicht geht, geht es nicht raus. Das wird immer wieder probiert. Wir haben auch schon verschiedene Arten gemacht, die Leine anzubringen. Auf seinem Platz und er muss sitzen bleiben, an der Türe, im Gang, im Wohnzimmer, wir ziehen die Jacke gleich an, später, gar nicht usw.
In der Wohnung kommt er ziemlich runter und zur Ruhe, aber nicht immer. Er läuft halt meinem Mann, der ihn auch trainiert, immer wieder nach.
Das Schreien hat ohne eine uns bewusste Veränderung angefangen. Als wir nicht mehr zurecht gekommen sind, sind wir zu einem Hundetrainer, der leider auch mit unserem Dobermann nicht zurecht gekommen ist, und uns eine Verhaltenstherapeutin empfohlen hat. Daraufhin haben wir uns wirklich eine gesucht, aber leider war das nichts. Die Ratschläge von ihr hatten wir schon alle vom Hundetrainer.
Er ist gesund, wir haben ihn vom Tierarzt durchchecken lassen. Der Tierarzt meinte auch, er ist sehr aufgeregt und nervös. Dort schreit er auch immer sehr laut, wenn wir zum Impfen müssen.
Bei unserem jetzigen Hundetrainer läuft alles super auf dem Platz und mit anderen Hunden. Er macht alles was er muss, ohne Leine, mit Leine, mit anderen Hunden, die er nicht einmal beachtet. Sobald mein Mann wieder zu Hause ist, fängt er wieder an zu fiepen wenn wir rausgehen wollen. Das üben wir immer und immer wieder, manchmal alle 10 min, und er beruhigt sich nicht. Wir haben schon CBD probiert, Baldrian, Adaptil usw. nichts hilft, er kommt einfach nicht runter.
Sobald er ohne Leine laufen darf, ist fast alles okay. Er hört aufs Wort wenn keine anderen Hunde da sind, er lässt sich abrufen, kommt sofort.
Wir wissen einfach nicht mehr, was wir noch machen können. Bringt die Kastration etwas, er ist chemisch kastriert.
Über Hilfe sind wir sehr sehr dankbar.
Liebe Grüße
Jutta Back
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Jutta B. | Fragesteller/in
schrieb am 09.03.2025
Hallo Stephanie,
draußen ist er immer sehr aufgeregt und fängt an zu zittern und fiepen. Bei Hundebegegnungen ist er angespannt und lässt sich nicht mehr ablenken.
Sobald er an die Leine geht fängt er an zu fiepen und zu zittern dann muss er sitzen bleiben bis er sich beruhigt hat, was selten der Fall ist. Wenn es gar nicht geht, geht es nicht raus. Das wird immer wieder probiert. Wir haben auch schon verschiedene Arten gemacht, die Leine anzubringen. Auf seinem Platz und er muss sitzen bleiben, an der Türe, im Gang, im Wohnzimmer, wir ziehen die Jacke gleich an, später, gar nicht usw.
In der Wohnung kommt er ziemlich runter und zur Ruhe, aber nicht immer. Er läuft halt meinem Mann, der ihn auch trainiert, immer wieder nach.
Das Schreien hat ohne eine uns bewusste Veränderung angefangen. Als wir nicht mehr zurecht gekommen sind, sind wir zu einem Hundetrainer, der leider auch mit unserem Dobermann nicht zurecht gekommen ist, und uns eine Verhaltenstherapeutin empfohlen hat. Daraufhin haben wir uns wirklich eine gesucht, aber leider war das nichts. Die Ratschläge von ihr hatten wir schon alle vom Hundetrainer.
Er ist gesund, wir haben ihn vom Tierarzt durchchecken lassen. Der Tierarzt meinte auch, er ist sehr aufgeregt und nervös. Dort schreit er auch immer sehr laut, wenn wir zum Impfen müssen.
Bei unserem jetzigen Hundetrainer läuft alles super auf dem Platz und mit anderen Hunden. Er macht alles was er muss, ohne Leine, mit Leine, mit anderen Hunden, die er nicht einmal beachtet. Sobald mein Mann wieder zu Hause ist, fängt er wieder an zu fiepen wenn wir rausgehen wollen. Das üben wir immer und immer wieder, manchmal alle 10 min, und er beruhigt sich nicht. Wir haben schon CBD probiert, Baldrian, Adaptil usw. nichts hilft, er kommt einfach nicht runter.
Sobald er ohne Leine laufen darf, ist fast alles okay. Er hört aufs Wort wenn keine anderen Hunde da sind, er lässt sich abrufen, kommt sofort.
Wir wissen einfach nicht mehr, was wir noch machen können. Bringt die Kastration etwas, er ist chemisch kastriert.
Über Hilfe sind wir sehr sehr dankbar.
Liebe Grüße
Jutta Back
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Jutta B. | Fragesteller/in
schrieb am 09.03.2025
Hallo Stephanie,
draußen ist er immer sehr aufgeregt und fängt an zu zittern und fiepen. Bei Hundebegegnungen ist er angespannt und lässt sich nicht mehr ablenken.
Sobald er an die Leine geht fängt er an zu fiepen und zu zittern dann muss er sitzen bleiben bis er sich beruhigt hat, was selten der Fall ist. Wenn es gar nicht geht, geht es nicht raus. Das wird immer wieder probiert. Wir haben auch schon verschiedene Arten gemacht, die Leine anzubringen. Auf seinem Platz und er muss sitzen bleiben, an der Türe, im Gang, im Wohnzimmer, wir ziehen die Jacke gleich an, später, gar nicht usw.
In der Wohnung kommt er ziemlich runter und zur Ruhe, aber nicht immer. Er läuft halt meinem Mann, der ihn auch trainiert, immer wieder nach.
Das Schreien hat ohne eine uns bewusste Veränderung angefangen. Als wir nicht mehr zurecht gekommen sind, sind wir zu einem Hundetrainer, der leider auch mit unserem Dobermann nicht zurecht gekommen ist, und uns eine Verhaltenstherapeutin empfohlen hat. Daraufhin haben wir uns wirklich eine gesucht, aber leider war das nichts. Die Ratschläge von ihr hatten wir schon alle vom Hundetrainer.
Er ist gesund, wir haben ihn vom Tierarzt durchchecken lassen. Der Tierarzt meinte auch, er ist sehr aufgeregt und nervös. Dort schreit er auch immer sehr laut, wenn wir zum Impfen müssen.
Bei unserem jetzigen Hundetrainer läuft alles super auf dem Platz und mit anderen Hunden. Er macht alles was er muss, ohne Leine, mit Leine, mit anderen Hunden, die er nicht einmal beachtet. Sobald mein Mann wieder zu Hause ist, fängt er wieder an zu fiepen wenn wir rausgehen wollen. Das üben wir immer und immer wieder, manchmal alle 10 min, und er beruhigt sich nicht. Wir haben schon CBD probiert, Baldrian, Adaptil usw. nichts hilft, er kommt einfach nicht runter.
Sobald er ohne Leine laufen darf, ist fast alles okay. Er hört aufs Wort wenn keine anderen Hunde da sind, er lässt sich abrufen, kommt sofort.
Wir wissen einfach nicht mehr, was wir noch machen können. Bringt die Kastration etwas, er ist chemisch kastriert.
Über Hilfe sind wir sehr sehr dankbar.
Liebe Grüße
Jutta Back
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Jutta B. | Fragesteller/in
schrieb am 09.03.2025
Hallo Stephanie,
draußen ist er immer sehr aufgeregt und fängt an zu zittern und fiepen. Bei Hundebegegnungen ist er angespannt und lässt sich nicht mehr ablenken.
Sobald er an die Leine geht fängt er an zu fiepen und zu zittern dann muss er sitzen bleiben bis er sich beruhigt hat, was selten der Fall ist. Wenn es gar nicht geht, geht es nicht raus. Das wird immer wieder probiert. Wir haben auch schon verschiedene Arten gemacht, die Leine anzubringen. Auf seinem Platz und er muss sitzen bleiben, an der Türe, im Gang, im Wohnzimmer, wir ziehen die Jacke gleich an, später, gar nicht usw.
In der Wohnung kommt er ziemlich runter und zur Ruhe, aber nicht immer. Er läuft halt meinem Mann, der ihn auch trainiert, immer wieder nach.
Das Schreien hat ohne eine uns bewusste Veränderung angefangen. Als wir nicht mehr zurecht gekommen sind, sind wir zu einem Hundetrainer, der leider auch mit unserem Dobermann nicht zurecht gekommen ist, und uns eine Verhaltenstherapeutin empfohlen hat. Daraufhin haben wir uns wirklich eine gesucht, aber leider war das nichts. Die Ratschläge von ihr hatten wir schon alle vom Hundetrainer.
Er ist gesund, wir haben ihn vom Tierarzt durchchecken lassen. Der Tierarzt meinte auch, er ist sehr aufgeregt und nervös. Dort schreit er auch immer sehr laut, wenn wir zum Impfen müssen.
Bei unserem jetzigen Hundetrainer läuft alles super auf dem Platz und mit anderen Hunden. Er macht alles was er muss, ohne Leine, mit Leine, mit anderen Hunden, die er nicht einmal beachtet. Sobald mein Mann wieder zu Hause ist, fängt er wieder an zu fiepen wenn wir rausgehen wollen. Das üben wir immer und immer wieder, manchmal alle 10 min, und er beruhigt sich nicht. Wir haben schon CBD probiert, Baldrian, Adaptil usw. nichts hilft, er kommt einfach nicht runter.
Sobald er ohne Leine laufen darf, ist fast alles okay. Er hört aufs Wort wenn keine anderen Hunde da sind, er lässt sich abrufen, kommt sofort.
Wir wissen einfach nicht mehr, was wir noch machen können. Bringt die Kastration etwas, er ist chemisch kastriert.
Über Hilfe sind wir sehr sehr dankbar.
Liebe Grüße
Jutta Back
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Jutta B. | Fragesteller/in
schrieb am 09.03.2025
Sorry das hat er jetzt 3x hintereinander geschickt.
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Hallo Jutta, danke für die Rückmeldung.

Super, dass ihr einen Hundetrainer habt, mit dem es aktuell funktioniert. Allerdings klingt es für mich so, als wäre Euer Hund auf dem Platz einfach im Arbeitsmodus und deshalb klappt alles.

Dass er Deinem Mann in der Wohnung hinterherläuft, solltet ihr künftig konsequent unterbinden. Bedeutet: den Hund auf seinen Platz schicken. Wichtig wäre, dass sein Platz für ihn mit Entspannung verbunden ist. Eventuell kann es hilfreich sein, dass er dort etwas zum Kauen o.ä. bekommt.

Ist es denn so, dass Dein Mann immer mit dem Hund trainiert oder zum Hundeplatz gefahren ist, wenn es rausgeht? Es könnte nämlich sein, dass Euer Hund das rausgehen mit "Arbeit" / Action verknüpft hat und sich deshalb vorab schon hochpusht.

Wie beschäftigt ihr den Hund denn generell? Macht ihr irgendeinen Sport mit ihm oder beschäftigt ihn geistig? (Suchspiele etc)

Dass ihr unterstützende Mittel schon ausprobiert habt, ist super. Was ihr evtl noch ausprobieren könntet, wäre Ashwaghanda.

Was ich nicht ganz verstanden habe: Ist er kastriert oder nicht?

Liebe Grüße
Stephanie Becker
Die Hexe und der Hund
www.hexeundhund.com
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Jutta B. | Fragesteller/in
schrieb am 10.03.2025
Hallo Stephanie,
vielen Dank schon einmal für die Tipps.
Mein Mann geht mit ihm morgens und nachmittags raus. Da machen sie Übungen, die er auch auf dem Hundeplatz macht sowie Suchspiele.
Gegen Abend gibt es dann nochmal Suchspiele bei uns auf dem Grundstück.
Wir fahren auch öfter mit dem Auto auf ein Feld, wo er sich austoben und rennen darf. Das verbindet er mit dem Auto fahren, das haben wir schon rausgefunden. Da schreit er auch richtig, weil er rennen will. Und es dauert sehr lange, bis er sich im Auto beruhigt hat dass er dann raus darf.
Eyk ist nur chemisch kastriert, noch nicht operiert. Wäre das noch eine Option dass es besser wird?
Und was ich ganz vergessen habe zu schreiben, wir haben noch eine Dobidame, sie ist schon 13,5 Jahre und sehr fit. Die beiden toben viel miteinander.
Von welcher Firma sollte das Ashwaghanda sein und wieviele am Tag soll man ihm davon geben?
Leider ist Eyk kein Leinenhund, er läuft sehr schlecht an der Leine. Aber ohne Leine ist alles super.
Vielen Dank für Deine Hilfe, wir werden auch jeden Ratschlag von Dir umsetzen.
Liebe Grüße Jutta
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Jutta B. | Fragesteller/in
schrieb am 10.03.2025
Hallo Stephanie,
vielen Dank schon einmal für die Tipps.
Mein Mann geht mit ihm morgens und nachmittags raus. Da machen sie Übungen, die er auch auf dem Hundeplatz macht sowie Suchspiele.
Gegen Abend gibt es dann nochmal Suchspiele bei uns auf dem Grundstück.
Wir fahren auch öfter mit dem Auto auf ein Feld, wo er sich austoben und rennen darf. Das verbindet er mit dem Auto fahren, das haben wir schon rausgefunden. Da schreit er auch richtig, weil er rennen will. Und es dauert sehr lange, bis er sich im Auto beruhigt hat dass er dann raus darf.
Eyk ist nur chemisch kastriert, noch nicht operiert. Wäre das noch eine Option dass es besser wird?
Und was ich ganz vergessen habe zu schreiben, wir haben noch eine Dobidame, sie ist schon 13,5 Jahre und sehr fit. Die beiden toben viel miteinander.
Von welcher Firma sollte das Ashwaghanda sein und wieviele am Tag soll man ihm davon geben?
Leider ist Eyk kein Leinenhund, er läuft sehr schlecht an der Leine. Aber ohne Leine ist alles super.
Vielen Dank für Deine Hilfe, wir werden auch jeden Ratschlag von Dir umsetzen.
Liebe Grüße Jutta
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Hallo Jutta,

danke für die Rückmeldung. Wann wurde er denn chemisch kastriert und wie lange sollte der Chip halten? Darf ich auch fragen, warum er chemisch kastriert wurde?

Es klingt wirklich so, als hätte ich bei Eyk eine enorme Erwartungshaltung aufgebaut, sobald es raus oder ins Auto geht.
Habt ihr denn auch immer dieselben Abläufe, wenn es rausgeht?

Das Ashwaghanda könnt ihr z.B. bei "Siegtal Kräuter" bestellen, allerdings würde ich die Gabe vorab mit Eurem Tierarzt besprechen um evtl Wechsel- oder Nebenwirkungen auszuschließen.
Die Dosierung findet ihr auf dem Produkt, aber es wäre wichtig, die Dosis erstmal langsam zu steigern.

Liebe Grüße
Stephanie Becker
Die Hexe und der Hund
www.hexeundhund.com
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Jutta B. | Fragesteller/in
schrieb am 12.03.2025
Hallo Stephanie,
vielen Dank für Deine Antwort.
Der Hundetrainer und der Tierarzt meinte, dass er vielleicht mit einer Kastration ruhiger wird und wir wollten es mit der chemischen Kastration einmal ausprobieren. Das ist jetzt ca.4 Monate her.
Wir denken auch dass es eine hohe Erwartungshaltung ist, gestern war es sehr schlimm, im Auto hat er richtig laut gefiept und sich überhaupt nicht beruhigen lassen. Wenn wir dann mit ihm aus dem Auto gehen wird es erst gut, wenn er von der Leine ist und rennen darf. Aber er darf erst raus, wenn er ruhig ist. (laut Trainer)
Wenn mein Mann mit ihm morgens aus dem Haus geht, ist es manchmal besser aber auch nicht immer.
Wir haben schon verschiedene Abläufe probiert. Es ist aber mit dem fiepen immer dasselbe wenn es ins Auto geht auch wenn wir zum Trainer fahren. Er darf dort erst aus dem Auto wenn er ruhig ist. Das dauert manchmal 10 min und länger.
Wir wissen manche Tage nicht, was wir noch machen sollen. Das geht jetzt schon seit 2 Jahren, es gibt Tage da ist er komplett ruhig (sehr selten) aber manche Tage sind schrecklich.
Wir bekommen immer Ärger mit den Nachbarn wenn er so sehr schreit obwohl wir auf dem Land wohnen. Wir haben auch das Grundstück eingezäunt, da kann er frei rennen und das ist alles kein Problem.
Liebe Grüße Jutta
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Hallo Jutta,

konntet ihr denn eine Verbesserung nach dem Chip erkennen?

Falls nicht, würde wahrscheinlich auch eine "richtige" Kastration nicht wirklich etwas bringen … besprecht das aber am besten nochmal mit Eurem Tierarzt.
Gut möglich auch, dass die Wirkung beim Chip schneller nachlässt, da Eyk so ein hohes Stresslevel hat.

Damit Eyks Erwartungshaltung durchbrochen wird, solltet ihr auch Routinen durchbrechen. Bedeutet: Wenn ihr zum Auto geht, setzt ihr Euch einfach mal rein, aber fahrt nicht los. Oder ihr fahrt zum Hundeplatz, haltet kurz an, aber fahrt danach woanders hin.

Dass Eyk erst aussteigen darf, wenn er ruhig ist, ist durchaus sinnvoll - aber für ihn natürlich wahnsinnig anstrengend, da es enorm viel Impulskontrolle und Frustrationstoleranz verlangt.
Die "Ressourcen" sind begrenzt und sollten daher immer wieder "aufgeladen" werden bzw solltet ihr auch schauen, wo ihr diese im Alltag eher unnötig von Eyk einfordert (z.B. warten vor dem Napf o.ä.)
Trainiert am besten auch das "gesittete" Aussteigen aus dem Auto an einem ruhigen Ort und nutzt dafür ein Signalwort.
Macht das kleinschrittig und lieber aufgeteilt über mehrere kleine Trainingseinheiten am Tag.

Wichtig: Vor dem Training sollten möglichst alle Grundbedürfnisse von Eyk erfüllt sein (Futter, ausreichend Ruhe und er sollte sich bereits gelöst haben)

Vielleicht wäre auch "Konditionierte Entspannung" für Eyk in solchen Situationen eine sinnvolle Unterstützung.

Es gibt auch Übungen, mit denen ihr die Frustrationstoleranz von Eyk trainieren könnt. Redet da evtl mal mit Eurem Hundetrainer.

Liebe Grüße
Stephanie Becker
Die Hexe und der Hund
www.hexeundhund.com
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Jutta B. | Fragesteller/in
schrieb am 13.03.2025
Hallo Stephanie,
vielen Dank für Deine Hilfe. Wir werden einmal versuchen, alles umzusetzen.
Wenn gar nichts hilft melde ich mich nochmal bei Dir.
Nochmals vielen Dank und noch einen schönen Abend.
Liebe Grüße Jutta
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Hallo Jutta,

sehr gerne :)

Ich drück Euch die Daumen!

Liebe Grüße
Stephanie Becker
Die Hexe und der Hund
www.hexeundhund.com
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