Hallo guten Morgen!
Mit dem Angstproblem Ihres Hundes sind Sie nicht allein. Fast alle Hunde, die mir vorgestellt werden, haben ursächlich eine Angst/Unsicherheit.
Ganz richtig: in gewohnter Umgebung haben Sie das Problem weniger ausgeprägt als in einer neuen Umgebung - tags weniger als in der Dämmerung oder nachts. Das ist ganz normal.
An dieser Stelle kann ich Ihnen nicht vollumfänglich vermitteln, wie am Gefühl der Angst effektiv gearbeitet werden kann. Wenn Sie in meinem Einzugsgebiet wohnen, stehe ich als Trainerin gerne zur Verfügung.
Tipp 1: Reagieren Sie niemals mit etwas, was Angst oder Schreck beim Hund verursacht, denn das würde Ihr Problem verschlimmern.
Tipp 2: Reden Sie nicht beruhigend oder beschwichtigend auf Ihren Hund ein, wenn er Angst hat, denn damit würden Sie den Hund in seiner Einschätzung der Situation bestätigen. Besser: Sie nehmen das Beängstigende als völlig normal und nebensächlich.
Tipp 3: Versuchen Sie niemals, die Drohgebärden des Hundes zu unterdrücken. Wenn er nicht mehr drohen darf, besteht die Gefahr, dass er Drohstufen überspringt und gleich zubeißt.
Tipp 4: Bestätigen Sie den Hund bei jeder entspannten Annäherung. Möglicherweise kann das auch schon der Augenblick sein, wenn er das Beunruhigende erblickt.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein wenig weiter helfen!
Beste Grüße,
Carolin Borchardt
Trainerin und Coachin für Menschen Und Hunde
Hundeerzieher-/Verhaltensberaterin IHK|BHV
www.hundeschule-freilauf.de