Hallo Annett,
eine Möglichkeit, sich sehr interessant für den Hund zu machen, also sozusagen der "Nabel seiner Welt" zu werden, erfolgt durch eine konsequente Ressourcenkontolle.
Ressourcenkontrolle bedeutet, dass Sie alles, was Ihr Hund gerne haben möchte (Ressourcen wie Futter, Kauknochen, Spielzeug, Aufmerksamkeit, Streicheleinheiten, Spaziergänge, ...) für Ihren Hund verwalten. Nur auf kontrollierte Art und Weise, d. h. nach Ihrer Entscheidung und quasi als Bezahlung für ein Komm, ein Sitz, ein Platz, ... (und nicht manipuliert durch Ihren Hund, wenn er es möchte) teilen Sie diese Ressourcen Ihrem Hund zu. So könnte Ihr Hund sich bspw. nach und nach immer wieder ein Stück Futter oder einen Kauknochen oder ein Spiel mit Ihnen oder das Türöffnen zum Spaziergang ... erarbeiten, wenn er ein erwünschtes Verhalten zeigt (siehe dazu auch in den Handouts).
Ihr Hund kann so lernen, dass alle diese Dinge einen bestimmten Wert haben, und dass er nur über Sie als seine Besitzerin an diese Dinge herankommen kann. Gerade den Sozialkontakt (Aufmerksamkeit, Kontaktliegen, Streicheleinheiten) zu Ihnen kann er mehr und mehr schätzen lernen, wenn Sie damit ein wenig restriktiv umgehen (ohne zu vergessen, dass der Hund ein obligat sozial lebendes Tier ist).
Viele Grüße,
Stefanie Ott
www.mensch-und-tier.net