Yorkie möchte nicht alleine bleiben

Neue Umgebung ❯ Neue Wohnung
anne4 schrieb am 08.03.2018
Wir sind im Dezember in einen neue Wohnung gezogen. Seitdem möchte sie nicht mehr alleine bleiben. Ich kann nicht zum einkaufen usw. Wir haben es jetzt schon so weit geschafft, das sie in einen Zimmer ist wo sie sich sonst auch immer hin legt. Ich setze sie aufs Bett mit einen Knabberstange und sage dann bleib. Das macht sie paar Minuten und dann setzt sie sich hinter die Tür bzw. legt sich auch hin. Aber die Ohren und der Kopf sind immer auf Empfang. Soll ich sie immer wieder aufs Bett zurück bringen oder kann ich sie auch hinter der Tür liegen lassen? Nach ca. 45 Minuten fängt sie an zu kratzen und bellen. Wie kann ich sie unterstützen auch mal alleine zu bleiben ohne Stress? MfG Annett
3 Antworten
Ellen Mayer | Hundetrainer/in
schrieb am 08.03.2018
Hallo,
wenn Sie die Kleine aufs Bett setzen und "Bleib" sagen, ist sie immer noch angespannt und steigert sich rein. Damit sie entspannt, üben Sie mit ihr, indem Sie immer mal wieder tagsüber rausgehen, Türe schließen, sofort wieder reinkommen, den Raum durchqueren, wieder raus, Türe zu, wieder rein u.s.w., ca. 10 Minuten lang mehrmals am Tag. Bitte die Hündin dabei nicht beachten, einfach rausgehen und rein kommen. Sie soll dieses "Spiel" mit der Zeit zum Gähnen langweilig finden, erst dann kann sie entspannen. Wenn Sie merken, dass sie entspannter ist, steigern Sie die Zeit draußen in ganz kleinen Schritten. Wenn sie sich aufregt, wieder kürzer draußen bleiben.
Wenn das funktioniert, ziehen Sie sich an, gehen raus und kommen sofort wieder rein. Auch hier steigern Sie dann die Zeit draußen.
Sehr wichtig: Keine Verabschiedung und keine Begrüßung. So lernt die Hündin, dass es vollkommen normal ist, wenn Sie gehen.

Viel Erfolg..
Ellen Mayer
www.lesloups.de
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anne4 | Fragesteller/in
schrieb am 08.03.2018
Danke für die schnelle Rückmeldung. Also meinen Sie ich soll sie nicht in ein extra Zimmer tun? Man sagte mir, das ich es machen soll,weil sie mit der neuen Wohnung überfordert wäre wenn sie überall Zugang hat und bewachen will und deshalb nur ein Zimmer geben sollte.
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Ellen Mayer | Hundetrainer/in
schrieb am 08.03.2018
Wenn Sie die Kleine in ein Zimmer tun, erkennt sie das sehr schnell als Vorbereitung fürs weg gehen und das bedeutet dann für sie wieder: AUFREGEN. Sie können aber auch das allerdings üben, indem Sie sie immer mal wieder in das Zimmer tun, wortlos rausgehen, sofort wieder kommen u.s.w,, wie oben beschrieben. Dann wird es für sie normal, dass sie in dieses Zimmer muss, bedeutet aber für sie nicht, dass Sie gehen.
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