Besonders kleinwüchsige Hunderassen mit langem Körper und kurzen Beinen, wie zum Beispiel Dackel, sind für Rückenprobleme anfällig. Lähmungen durch Quetschungen des Rückenmarks oder ein Bandscheibenvorfall sind ernstzunehmende Erkrankungen, denen Sie bereits im Alltag vorbeugen können. Wir haben die wichtigsten Tipps für Sie, wie Sie Rückenprobleme beim Hund vermeiden können.

Gesunde Ernährung

Ein gesundes Gewicht ist ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, Rückenprobleme beim Hund zu umgehen – denn Übergewicht belastet den gesamten Körper. Besonders betroffen ist die Wirbelsäule, die jeden Tag viel Gewicht zu tragen hat. Um Ihren Liebling in guter Form zu halten, sollten Sie unbedingt auf eine gesunde Ernährung achten und im Zweifelsfall sogar eine Diät für Hunde in Betracht ziehen.

Die richtige Bewegung

Ausreichend Bewegung wirkt Übergewicht entgegen und spielt damit neben der richtigen Ernährung eine Große Rolle. Außerdem werden die Muskeln, Gelenke und der Rücken gestärkt, wodurch Rückenprobleme beim Hund unwahrscheinlicher werden. Zusätzlich zu regelmäßigen Spaziergängen können Sie mit Ihrem Hund auch Sportarten ausprobieren. Bei der Auswahl des Trainings sollten Sie auf die Besonderheiten der Rasse und Ihres Hundes achten.

Alltägliche Belastungen fördern Rückenprobleme beim Hund

Sprünge sollten vermieden werden. Bereits kleine, regelmäßige Hüpfer können langfristig eine belastende Wirkung haben. Das Einsteigen in den Kofferraum vom Auto oder Platznehmen auf dem Sofa kann durch eine spezielle Hunderampe erleichtert werden. Auch regelmäßiges Treppensteigen sollten Sie vermeiden.

Das richtige Bett gegen Rückenprobleme beim Hund

Ein orthopädisches Bett sollte nicht nur bereits erkrankten Vierbeinern vorbehalten werden. Auch zur Vorsorge kann sich die Anschaffung lohnen, da so schon früh der Rücken Ihres Hundes geschont wird. Die spezielle Memory Foam Füllung passt sich jedes Mal aufs Neue der Liegeposition an, wodurch die Wirbelsäule entlastet wird.

Brustgeschirr statt Halsband

Insbesondere wenn Ihr Vierbeiner zu Leinenruck neigt, empfiehlt sich die Nutzung eines Geschirrs anstelle eines Halsbands. Beim Spaziergang ist der Druck der Leine andernfalls auf den Hals konzentriert und stellt damit eine besondere Belastung für die Halswirbelsäule dar. Ein gutsitzendes Brustgeschirr kann dem Abhilfe schaffen.

Rückenprobleme beim Hund früh erkennen

Leider sind alle Vorsorge-Maßnahmen immer noch keine Garantie für einen gesunden Rücken. Achten Sie auf Anzeichen von Problemen und Schmerzen und ziehen Sie Ihren Tierarzt zu Rate. Eine finanzielle Absicherung bietet Ihnen dabei ein Tierkrankenschutz.

Foto: © Alexey Antipov/Adobe Stock

(1)